Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medi vistik, Note: 2,7, Christian-Albrechts-Universit t Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Keie-Figur taucht bereits in den Artusromanen des Chr tien auf. Hartmann hat ihn ebenso verwendet - von der Anzahl seiner Auftritte her zwar sparsam, in seiner Wirkung dennoch recht bemerkenswert. Keie sticht heraus aus all der Ritterlichkeit und Damenhaftigkeit. Er ist gleichsam der Antiheld - der, ber den man eher den Kopf sch ttelt, als ihm zuzujubeln. Und dennoch umweht ihn eine gewisse Faszination. Eben weil er heraussticht ist er so interessant. Erst die Schw chen sind es, weswegen wir uns f r eine Figur interessieren. Bei Erec ist es das Verliggen, dessen Wiedergutmachung ihn zu einem noch besseren Herrscher macht. Bei Iwein ist es seine Verwahrlosung aus der er sich l st und dadurch die Kraft eines L wen hinzugewinnt. Nun, Keie ist es nicht verg nnt, eine Entwicklung durchzumachen. Er bleibt der Gleiche. Dennoch hat er Gr e. Um diese soll es in der vorliegenden Arbeit gehen. Mein Anspruch war es, ein Bild von Keie zu zeichnen, das ihn nicht nur als den 'Stinkstiefel' dastehen l sst. Deshalb wird im Folgenden sein Charakter n her beleuchtet. Es wird aufgezeigt, zu welchen Figuren er in Verbindung steht und welche Position er in der Artuswelt inne hat. Im letzten Abschnitt soll seine Funktion in den Erz hlungen n her betrachtet werden. Denn mal abgesehen davon, dass es meistens jemanden gibt, der aus einer Gruppe herausf llt und ein bisschen miesepetriger ist als die anderen, wird es einen Grund geben, weshalb er in den Artusromanen eingesetzt wird.
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