Kommt in Wissenschaft und Publizistik die Rede auf Kaiserinnen, so sind es meist nur zwei Frauen, die mit diesem Titel verbunden werden: Maria Theresia und Elisabeth, genannt Sissi. Dabei gab es seit dem Mittelalter eine lange Reihe von Frauen, die diesen Titel trugen und denen damit im Rahmen des Heiligen R mischen Reiches herrschaftliche Befugnisse und gro e symbolische Bedeutung zukamen.
Mit diesen rangh chsten F rstinnen der Fr hen Neuzeit hat sich bislang jedoch kaum jemand besch ftigt. F r das Reich wurde lange nur nach Recht, Institutionen und institutionalisierter Politik gefragt und damit schienen die Kaiserinnen unwichtig, weil sie im Reichstag wie alle anderen Frauen keine Rolle spielen konnten. Das das Amt einer Kaiserin aber ebenso wie die dieses inne habenden Frauen eine Rolle f r die Entwicklung und das Funktionieren des Reiches spielten, wird in diesem Buch erstmals ausf hrlich dargestellt.
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