Er findet Evan im Dunkel an einen Baum gefesselt: kahlgeschoren, halb bewusstlos, die Uniform zerrissen. Die Menschen, die das getan haben, trugen Masken. Es waren f nf, vielleicht sechs. Sie nannten es eine Warnung.
Sean war nie der Typ, der an Vergebung vor Gerechtigkeit glaubt. Er ist genau der Typ, der eine Institution f r den richtigen Grund in Schutt und Asche legen w rde. Jetzt hat er einen.
In den Tagen nach dem berfall baut Evan sich von au en nach innen wieder auf - Kinn angehoben, Schultern zur ck, schreitet durch Beauforts Korridore, als w rden die W nde nicht erinnern, wie er aussah, als er zerbrach. Er ist au erordentlich darin, in Ordnung zu wirken. Er ist weniger au erordentlich darin, zuzugeben, dass sich etwas dauerhaft in ihm ver ndert hat - und dass der einzige Mensch, dem er dieses Eingest ndnis zutraut, der Junge ist, der in der Nacht durch die Dunkelheit gefahren ist, um ihn zu finden.
Zwischen ihnen - zerbrechlich, unausgesprochen und erschreckend wirklich - kippt etwas vom Fast ins Gewiss. Es ist der denkbar schlechteste Zeitpunkt zum Fallen.
Die Gesellschaft beobachtet. Die Gesellschaft hat Namen. Und Sean, der jeden m glichen Verd chtigen mit der kalten Pr zision eines Menschen katalogisiert, der gelernt hat, Gesichter statt Stimmen zu lesen, beginnt zu verstehen: Die Wurzeln des Verfalls reichen tiefer als jede einzelne Tat der Grausamkeit.
Die Jungs von Beaufort - Buch Drei ist das Buch, in dem die R stungen fallen - bei beiden - und was darunter zum Vorschein kommt verheerender ist, als einer von ihnen erwartet hatte.