Die von Melvin L. Moss in den 1960er Jahren vorgeschlagene Funktionsmatrix-Hypothese (FMH) begr ndete einen Paradigmenwechsel in der kraniofazialen Biologie, indem sie das Skelettwachstum in erster Linie auf die funktionellen Anforderungen der Weichteile und nicht auf intrinsische Knochendeterminanten zur ckf hrte. Moss schlug vor, dass der Knochen sekund r auf Ver nderungen in funktionellen Matrizen wie Muskeln, orofazialen R umen und neurokranialen Inhalten reagiert. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die FMH durch empirische Erkenntnisse aus Tiermodellen, menschlichen Entwicklungsstudien und der klinischen Praxis der Kieferorthop die erweitert und modifiziert. Das heutige Wissen integriert die FMH mit Epigenetik, Mechanotransduktion und Systembiologie und bietet ein verfeinertes Verst ndnis des kraniofazialen Wachstums. Diese bersicht fasst die historischen Grundlagen, theoretischen Prinzipien, biologischen Mechanismen, klinischen Anwendungen und modernen Interpretationen der FMH zusammen und zeigt ihre Bedeutung und Grenzen f r die kieferorthop dische Diagnose und Behandlungsplanung auf.
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