Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,6, Universit t Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Seminar Die Weimarere Republik, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Ende des Ersten Weltkrieges wandelte sich Deutschland zur Republik. Der Kaiser, als Symbol des alten Reiches war zur ckgetreten, die politische F hrung bernahm nun eine parlamentarische Regierung. Wer aber in Deutschland auf eine Stabilisierung durch die neue Demokratie gehofft hatte, sah sich get uscht. Auch weiterhin bten die alten Eliten des Kaiserreiches einen gro en Einfluss aus, sodass in den Mentalit ten, den Strukturen und den Institutionen der Weimarer Republik ein bemerkenswertes Beharrungsverm gen zu erkennen war. So hatten die meisten Parteien ihre Ideologie von ihren unmittelbaren Vorg ngern der Monarchie bernommen. Aber auch Vertreter der Wirtschaft, des Milit rs, der Justiz und der Verwaltung blieben nach der Staatserneuerung in ihren mtern. Damit kommt leicht die Frage auf, wo denn in der Republik die Republikaner waren? Noch deutlicher kann diese Frage mit der Wahl Paul von Hindenburgs zum Reichspr sidenten unterstrichen werden. Denn damit war der oberste Mann im Staat ein Repr sentant der Kaiserzeit, welcher ein erkl rter Republikfeind war. Durch die materiellen und sozialen Belastungen, die durch zahlreiche konomische Krisen gef rdert wurden, kam es zu einer Polarisierung der Gesellschaft. Das Freund-Feind Denken spaltete die politischen Lager so weit auf, dass Kompromisse oftmals unm glich wurden. Die Konflikte zwischen den politischen Richtungen entluden sich immer wieder in Gewaltausbr chen, bis hin zu Umsturzversuchen. Die junge Republik wurde so zu jedermanns "Vorbehaltsrepublik". ...]
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