Mit der Popularit t der institutionellen Schiedsgerichtsbarkeit steigt auch die Anzahl neu gegr ndeter Schiedsinstitutionen. Solche Neugr ndungen enden jedoch nur selten im Erfolg. Symptomatisch f r diese Entwicklung ist das Deutsche Medienschiedsgericht (DMS), eine auf medienrechtliche Streitigkeiten spezialisierte Schiedsinstitution, die seit ihrer Gr ndung noch nicht zu einer einzigen Streitbeilegung herangezogen worden ist. Stattdessen geben Parteien der staatlichen Gerichtsbarkeit oder etablierten Schiedsinstitutionen den Vorzug. F r diesen Befund werden Ursachen identifiziert, die nicht nur zum Scheitern des DMS gef hrt haben. Vielmehr sind sie verallgemeinerungsf hig, sodass die vorgeschlagenen L sungsans tze zugleich f r andere Neugr ndungen handlungsleitend sein k nnen.
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