Die derzeit blichen territorialen Lizenzierungspraktiken der Filmindustrie f hren im Online-Bereich zur Zersplitterung des europ ischen Binnenmarktes, indem sie die grenz berschreitende Nutzung von Video-on-Demand-Diensten einschr nken. Der Autor zeigt auf, wie dieses Regulierungsproblem von der VO (EU) 2017/1128 zur grenz berschreitenden Portabilit t von Online-Inhaltediensten im Binnenmarkt partiell gel st wird. Dabei widmet er sich zun chst der Frage, wie die Vorgaben dieser Verordnung zu handhaben sind, um einen angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen aller beteiligten Akteure zu gew hrleisten. Anschlie end bettet er die Verordnung in einen vertragsrechtlichen Rahmen ein, der sowohl nationale als auch unionsrechtliche Vorgaben ber cksichtigt.