Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universit t Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie erkennt sich der menschliche Geist selbst? Mit dieser Frage wird sich die folgende Arbeit besch ftigen. Augustinus hat in den B chern VIII-XV von "De Trinitate", in welchem er die Trinit t aus Vater, Sohn und heiligem Geist berhaupt analysierte, versucht, Spuren der Trinit t zu finden, indem er verschiedene Analogien der Trinit t untersuchte. Dabei besch ftigte er sich in Buch X haupts chlich mit dem menschlichen Geist und dessen Selbsterkenntnis zum Zweck "einer Analyse des Denkens der Trinit t. Der menschliche Geist ist ein Abbild der Trinit t, ein Bild der Trinit t im Menschen. Ein Verst ndnis dieses Abbildes kann zu einem besseren Verst ndnis des Originals f hren. "Besseres Verst ndnis", weil es weder Augustins, noch die Absicht des Autors ist, oder besser gesagt, sein kann, die Trinit t vollkommen zu verstehen. Augustin beginnt Buch X von De Trinitate nach einigen einleitenden Bemerkungen ber die Art und das Ziel wissenschaftlicher Erkenntnis mit einer Abhandlung ber die Liebe. Ziemlich schnell wird deutlich, dass Liebe in diesem Zusammenhang in keiner Beziehung zu dem steht, was man normalerweise unter "Liebe" versteht. Vielmehr scheint Augustin "Liebe" mit "Willen" gleichzusetzen. "Aus diesem Grund ist alle Liebe einer sich bem henden Seele, also jemand, der wissen will, was er nicht wei , nicht Liebe zu einer Sache, die er nicht wei , sondern zu einer Sache, die er wei , weswegen er wissen will, was er nicht wei ." Die Liebe (oder der Wille) bezieht sich nicht auf etwas vollkommen Unbekanntes. Es muss schon eine gewisse "allgemeine Kenntnis" der geliebten, und daher erstrebten Sache geben.
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