Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,3, Universit t Rostock (Institut f r Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: "Weibliche Sch nheit spornte den Mann zu Heldentaten an." So beschrieb Sahra Bussmann die Rolle der Frau und ihrer Funktion in der mittelalterlichen h fischen Literatur. Diese Maxime kann ohne Probleme bis in die heutige Zeit bertragen werden und hat nichts an ihrer Bedeutung verloren. Sicherlich haben sich die Sch nheitsideale im Laufe der Zeit ge ndert, jedoch kann an Hand ausf hrlicher Schilderung festgestellt werden, dass sie eine tragende Rolle in jeder Zeit besa en. Dies gilt auch f r das europ ische Mittelalter, von dem wir eine Vielzahl an Texten besitzen, die ber g ngige Vorstellungen bez glich der weiblichen Sch nheit zeugen. Sch nheit als solche wird in der h fischen Dichtung nicht negativ gewertet, im Gegenteil. Als Inbegriff der Sch nheit erf llte die h fische Dame eine wichtige gesellschaftliche Funktion, indem sie die Werte, die sie repr sentierte, an den Mann vermitteln sollte. Frauen galten als Ursprung des Vollkommenen und Guten, sie vermittelten tugendhafte Gesinnung und gaben Anlass zu gro er Freude. Sch nheit besa auch die Kraft, im Mann das Gef hl der hohen Minne zu wecken, wobei es durchaus m glich war, dass sich dieser allein aufgrund des Sch nheitspreises in eine Dame verlieben konnte. Dies verdeutlicht, welchen hohen Stellenwert die Sch nheit der Frau in der Literatur einnahm und nimmt. Wie bedeutungsschwanger diese in der h fischen Literatur ist und wie hoch ihre Wichtigkeit eingesch tzt wird, wird dadurch verdeutlicht, dass selbst so bekannte Literaten wie Umberto Eco sich mit dieser Thematik auseinandersetzten und ihre Funktion untersuchten.
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