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Paperback Die Funktion des Gottesbegriffs in der "Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant [German] Book

ISBN: 3346072142

ISBN13: 9783346072146

Die Funktion des Gottesbegriffs in der "Kritik der reinen Vernunft" von Immanuel Kant [German]

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universit t D sseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Arbeit wird der Versuch unternommen, dem einseitigen Verst ndnis von Kants Metaphysikkritik ein komplexeres und angemesseneres Bild entgegenzuhalten, das Kant aus einer in der Forschung bisher nur selten untersuchten Perspektive zeigt: n mlich nicht als "Alleszermalmer", sondern als Bewahrer der metaphysischen Tradition. Dies soll anhand der positiven Bestimmung der erkenntnistheoretischen Funktion des Gottesbegriffs exemplarisch vor Augen gef hrt werden. Liest man Kant genau, so wird man erkennen, dass Kant die aus der abendl ndischen Denktradition stammenden Begriffe (Seele, Weltganzes und Gott) nicht f r unsinnig erkl rt, sondern ihnen ganz im Gegenteil - auch in seiner theoretischen Philosophie - eine zentrale Rolle zuweist. Mit dem Erscheinen der "Kritik der reinen Vernunft" im Jahre 1781 hat Kant nicht nur die philosophische Landschaft tiefgreifend ver ndert, sondern zugleich die Koordinaten f r das moderne Denken festgelegt. Es ist das Verdienst der "kopernikanischen Wende", dass das erkennende Subjekt radikaler als je zuvor in den Fokus philosophischer Untersuchungen ger ckt worden ist und sich die bis in die gegenw rtige Zeit hineinreichende Einsicht im abendl ndischen Denken verankert hat, dass der Schl ssel zur Welterkenntnis nur in den Erkenntnisstrukturen des erkennenden Subjekts selbst liegen kann. Mit dieser Besinnung auf die Vorg nge des eigenen Erkenntnisverm gens geht f r Kant aber auch die von vielen Philosophen als Affront empfundene kritische Selbstbegrenzung der erkennenden Vernunft einher. Die f r die spezielle Metaphysik zentralen Untersuchungsgegenst nde wie etwa die Seele, das Weltganze und Gott sind nach Kant keine Gegenst nde des Wissens, sondern die des Glaubens. Kant, dem aufgrund seiner radikalen Kritik an der abendl ndischen Metaphy

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