Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universit t Jena (Historisches Insitut), Veranstaltung: Deutschland und Frankreich 1648-1763, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch nach dem Westf lischen Frieden kehrte im europ ischen M chtem chtesystem keine Ruhe ein. Die Zeit ab der Mitte des 17. Jahrhunderts war gepr gt durch eine wachsende Herausforderung f r das Reich und Europa in Form Ludwigs XIV. und seiner zahlreichen Eroberungskriege, die das sich allm hlich herausbildende europ ische Gleichgewicht gef hrdeten. Nachdem Ludwig 1666 nach dem Tod Kardinal Mazarins die alleinige Regierung bernommen hatte, versuchte er in mehreren aufeinanderfolgenden Eroberungskriegen die Position Frankreichs in Europa zu verbessern. Die Gr nde f r diese aggressive Au enpolitik Ludwigs XIV. und deren Auswirkungen sollen Thema dieser Arbeit sein. Im Mittelpunkt dieser Arbeit sollen die fr hen Kriege Ludwigs in den 70er und 80er Jahren des 17. Jahrhunderts stehen und speziell die Ziele, die Ludwig XIV. dadurch verwirklichen wollte, erl utert werden. Ich konzentriere mich dabei auf den Devolutionskrieg 1667/68, den Holl ndischen Krieg von 1672-1678 und die Reunionskriege bis zum Regensburger Stillstand von 1684. Zun chst m chte ich die grundlegenden Z ge der franz sischen Au enpolitik unter der Regierung Ludwigs XIV. und deren Ziele darlegen. Dabei soll auch auf die Beziehung zu Deutschland und die franz sischen Intentionen hinsichtlich des Reiches eingegangen werden. Es sollen weiterhin Verlauf und Ergebnisse der Eroberungskriege Ludwigs dargestellt werden. Au erdem m chte ich erl utern, inwieweit Ludwig im jeweiligen Krieg seine Expansionsziele in die Wirklichkeit umsetzen konnte.
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