Essay aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 2,0, Universit t Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gemeine Pfennig war eine kombinierte Kopf- und Verm genssteuer, welche von K nig Maximilian I. auf dem Wormser Reichstag von 1495 als Teil der sogenannten Reichsreform gegen den Widerstand der St nde durchgesetzt wurde.1 Mein Augenmerk bei dieser Arbeit wird zum einen auf dem Erscheinungsbild des Gemeinen Pfennigs an sich liegen. Welche Richtlinien und Vorschriften standen mit dieser Steuer in Verbindung? Andererseits geht es mir darum die beiden kontroversen Meinungen der zwei beteiligten Parteien aufzuzeigen. Was waren die Beweggr nde, die zur Erhebung dieser Steuer f hrten. Eine besondere Rolle spielt hier nat rlich der deutsche K nig Maximilian I. (*22.03.1459, +12.01.1519), aus dem Haus der Habsburger. Da er bereits am 16.02.1486 in Frankfurt zum r mischen K nig erw hlt und am 09.04.1486 in Aachen gekr nt wurde und 1508 Kaiser wurde, wird er im folgenden nur noch als Kaiser bezeichnet.2 Seinen Gegenpol nahm der Erzbischof von Mainz, Berthold von Henneberg (*1441, +21.12.1504) ein. Das sich am Ende der Kurf rst bei der Errichtung des Reichskammergerichts durchsetzen konnte, obwohl dieser Vorschlag dem Wunsch des K nigs nach einem Reichsheer entgegenstand, ist ein entscheidender Punkt im Verlauf der Einsammlung des Gemeinen Pfennigs. Die Erhebung des Gemeinen Pfennigs ging dementsprechend allein als Kompromiss aus dieser Streitfrage hervor.3 Durch die doch sehr vielen Quellen zu diesem Thema, musste ich feststellen, dass einige Aussagen ber das Wesen des Gemeinen Pfennigs weit auseinander gingen. Sei es das Alter, ab dem man steuerpflichtig sei oder die Gr e des Abgabebetrags.
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