Dieses essential handelt vom spektakul ren Aufstieg des Gef hls Einsamkeit von einer unerw nschten pers nlichen Erfahrung zu einem weithin anerkannten sozialen Problem. Der Autor beschreibt und analysiert diesen Prozess, der mit der wissenschaftlichen Entdeckung der Einsamkeit als Risikofaktor f r Krankheit und Tod begann und sich mit der Popularisierung der Befunde in den f hrenden Massenmedien ffentlich verfestigte. Einen vorl ufigen H hepunkt hat die Neubewertung der Einsamkeit als sch dlich und zudem weitverbreitet in der politischen Institutionalisierung als Interventionsgegenstand erreicht. Das Einsamkeitsproblem wird uns sicherlich dauerhaft erhalten bleiben. Es bezeichnet eine Kehrseite sp tmoderner Freiheits-, Mobilit ts- und Wohlbefindensgewinne und ist in der sozialen Ausgrenzung gro er Bev lkerungsgruppen fest verankert.