Studienarbeit aus dem Jahr 1979 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 3,0, Universit t Bielefeld (Fakult t f r Geschichtswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Zwischenpr fung, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon im England des 12. Jahrhunderts begannen die Grundherren Arbeitsrenten, die ihre H rigen zu leisten hatten, in Geldrenten umzuwandeln. Die Erfahrung hatte die Gutsverwalter gelehrt, da die grundherrschaftliche Dom ne wirtschaftlicher mit Arbeitskr ften bearbeitet werden konnte, die jedes Jahr gemietet wurden, als auf die Frondienste von unwilligen H rigen zu vertrauen. Eine Ursache der Wiedereinf hrung der Arbeitsdienste und ihrer Erh hung im 13. Jahrhundert war die allgemeine Bev lkerungszunahme, die zu verst rkter Konkurrenz der Bauern untereinander in der Landnachfrage f hrte, aber auch die L hne dr ckte. Der Bev lkerungsr ckgang nach der Pestwelle von 1348/49 verbesserte die langfristige Situation der H rigen insofern, als die Gutsverwalter wegen der hohen L hne der Landarbeiter bevorzugt wieder Geldrenten anstelle von Arbeitsrenten von ihren H rigen verlangten oder die Dom ne verpachteten. Das Landangebot schuf eine neue Klasse von wohlhabenden Bauern, die oft selbst Landarbeiter einstellten. Das Stigma des H rigenstatus mu te die Bauern umso schwerer belasten, als die M glichkeiten des Landerwerbs sich mehrten und die b uerliche Arbeitskraft umso h her bewertet wurde. Die Forderungen englischer Lohnarbeiter nach h heren L hnen, die von den Arbeitgebern gew hrt werden mu ten, wurden durch das Inkrafttreten des Statute of Labourers (1351) ged mpft. Die k niglichen Beamten, die sheriffs, die Sheriffoffiziere, die Kollektoren und die Arbeits- und Friedensrichter waren zur Durchf hrung der Bestimmungen des Statutes beauftragt, Lohnfestsetzungen zum Wohle der Arbeitgeber und der k niglichen Eink nfte zu erzwingen. Langfristig stiegen die L hne der Landarbeiter und Handwerker dennoch an. In London standen den kleinen in Z nften organisierten Han
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