Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europas - Neueste Geschichte, Europ ische Einigung, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universit t D sseldorf (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: "Nichts ist endg ltig geregelt, was nicht gerecht geregelt ist" (Abraham Lincoln) Diesen Leitsatz des 16. Pr sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zitierten die Vertriebenenverb nde in diversen Publikationen der Nachkriegszeit, wenn sie rechtfertigen wollten, warum sie noch immer eine Notwendigkeit f r die Wiedereingliederung ihrer Heimatgebiete stlich von Oder und Nei e sahen. Der in ihren Augen ungerechte Status Quo der deutsch-polnischen Grenze lie die Vertriebenen bis in die 80er Jahre hinein darauf hoffen, doch nicht durch den Heimatverlust die gro en Verlierer des Zweiten Weltkriegs in Deutschland zu bleiben. Die immer gr er werdende Distanz zur politischen Realit t war dabei sp testens seit dem Warschauer Vertrag Anfang der 70er Jahre offensichtlich. Eine L sung der Grenzfrage, die auch f r die Vertriebenen akzeptabel erschien, wurde immer unwahrscheinlicher. Da sie insgesamt die am st rksten betroffene Personengruppe der Grenzfrage waren und zugleich auch den hartn ckigsten Widerstand gegen eine endg ltige Anerkennung der Oder-Nei e-Grenze offenbarten, wird ihnen ein gr eres Augenmerk gewidmet als in den meisten anderen Schriften zum Wiedervereinigungsprozess blich. Die Vertreibung als eines der schlimmsten menschlichen Schicksale im Kontext des Zweiten Weltkrieges lag Ende der 80er Jahre bereits mehr als vierzig Jahre zur ck. Der Ostblock litt zunehmend unter einer wirtschaftlichen Instabilit t und die Ideen Michail Gorbatschows von Perestroika und Glasnost begannen, sich auch in Mitteleuropa durchzusetzen, als die Diskussion ber die deutsch-polnische Grenze in Deutschland neu entfacht wurde. Zur ck lag zu diesem Zeitpunkt bereits ein jahrelanger Kampf der Vertriebenen um das Recht auf eine R ckkehr in die angestammte Heimat. Anfangs w
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