Der Friedensnobelpreis ist weltweit der renommierteste Friedenspreis. Bislang hat sich die Forschung auf die Preistr ger konzentriert und den Konkurrenten nur bei strittigen Entscheidungen gr ere Beachtung geschenkt. Neben den Konkurrenten verzeichnen die Bewerberlisten eine beachtliche Zahl von Au enseitern, deren Wirken kaum vermuten l sst, dass sie einmal f r den Friedensnobelpreis nominiert waren. Beide Gruppen - Konkurrenten und Au enseiter - m ssen als ein bislang unerforschter Teil der Geschichte des Friedensnobelpreises gelten. Das Buch stellt die deutschen Kandidaten von 1901 bis 1918 vor, beleuchtet die Hintergr nde und Begleitumst nde ihrer Kandidatur und sucht nach einer Antwort auf die Frage, warum kein Deutscher im Kaiserreich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden ist.