In diesem Buch befasst sich Oke Heinrich Horstmann mit der Frage, wie Jugendliche im au erschulischen Bildungsbereich ber die Demokratie und ihre eigene Rolle in der Demokratie lernen. Inhaltliche Motivation f r die Untersuchung bildet die politische Beteiligung vieler Jugendlicher im Rahmen der Protestbewegung Fridays For Future. Zun chst entwirft der Autor eine m gliche konzeptionelle Ausrichtung demokratiebildender Formate in Lehr-Lern-Laboren. Basierend auf dem Ansatz der Demokratiebildung als Integration sozialen und fachlichen Lernens entwickelt er ein au erschulisches Bildungsprogramm, das am demokratie: werk der Kieler Forschungswerkstatt durchgef hrt wird. Eine quantitativ ausgewertete Fragebogenstudie ergr ndet Entwicklungen individueller politischer Einflussgr en von Teilnehmenden. Zus tzlich werden leitfadengest tzte Einzelinterviews durchgef hrt und mithilfe qualitativer Forschungsverfahren ausgewertet, um demokratiebezogene Sinnbildungsprozesse zu erfassen. Ergebnisse legen nahe, dass mit der Programmteilnahme Steigerungen der politischen Selbstwirksamkeit, spezifischer Handlungsbereitschaften und bisweilen des politischen Interesses einhergehen k nnen. Die Untersuchung von Lernendenvorstellungen deutet Potenziale bez glich der F rderung von Sinnbildungsprozessen an, ermittelt jedoch auch die Notwendigkeit weitergehender Reflexionsprozesse ber die wahrgenommene Rolle des Individuums in der Demokratie.