Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Leopold-Franzens-Universit t Innsbruck, Sprache: Deutsch, Abstract: Der italienische Nationalismus, der so genannte Risorgimento, des 19. Jahrhunderts f hrte im M rz 1861 zur Schaffung des (Zweiten) K nigreichs Italien. Dieser neue Staat umfasste Gebiete, die lange Zeit zum Heiligen R mischen Reich und sp ter zum Habsburgerreich geh rten. Der Einigungsprozess stand deshalb in klarer Konfrontation zu sterreich, welches sich als legitimer Herrscher ber die oberitalienischen L nder sah und diese auch v lkerrechtlich im Wiener Kongress zugesprochen bekam (v.a. das neu geschaffene K nigreich Lombardo-Venetien). Dennoch kam es in Zuge internationaler Verflechtungen und zwei Kriegen (1859 und 1866) zum Verlust Lombardo-Venetiens und damit zum Ende der sterreichischen Herrschaft in Oberitalien; ein Prozess der durch die Niederlage im ersten Weltkriegs und dem Verlust des Trentinos abgeschlossen wurde. In dieser Arbeit wird untersucht, wie ber den italienischen Einigungsprozess in den sterreichischen Tageszeitungen berichtet wurde. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, wie man versuchte, gegen diesen unaufhaltbaren Prozess zu argumentieren. Worauf st tzte man die sterreichische Legitimation ber die betroffenen ober- und mittelitalienischen Gebiete und wie verneinte man eine eben solche Legitimation dem neuen italienischen K nigreich unter der Vorherrschaft Piemont-Sardiniens? Untersucht werden dabei drei bzw. vier sterreichische Tageszeitungen. Zum einem die Wiener Zeitung, welches als offizielles Sprachrohr des Kaisers bzw. der Regierung diente und damit die Sichtweise des Habsburgerstaates am besten wiedergeben kann. Die zweite Tageszeitung ist Die Presse, welche sich selbst als liberal und teilweise auch regierungskritisch sieht. Nach der Abspaltung der Neuen Freien Presse 1864, welche sich nochmals als liberaler sieht, wird auch diese analysiert. A
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