Warum ist die Bundeswehr immer noch kein "normales" Instrument der Au enpolitik - trotz der dritten grundlegenden Reform in knapp 20 Jahren? Die Antwort gibt das Buch von Ulf von Krause, Generalleutnant a.D., promo-vierter Politikwissenschaftler und konom: ber Jahrzehnte ver- bzw. behinderten die bei Gr ndung der Bundeswehr zur "Einhegung" der neuen Streit-kr fte gesetzten Strukturmerkmale sowie eine verbreitete gesellschaftliche Ablehnung des Milit rischen die Anpassung an das erweiterte Aufgabenspektrum nach Ende des Ost-West-Konflikts. Der Autor zeichnet den m hsamen Prozess der berwindung juristischer, politischer und historischer Hindernis-se f r eine "normale" Nutzung von Milit r als Instrument der Au enpolitik nach und beschreibt, wie Positionen in Politik und Gesellschaft - innenpoli-tische Ziele, Vertuschen des Gewaltpotentials von Milit r, Zivilmachtdenken und Defizite in der Definition deutscher Interessen - tendenziell auf Kosten von Einsatzbereitschaft und Kampfkraftder Streitkr fte gingen.