Die Erz hlung "Die Brille bei Lehe" beschreibt eine lokale Sage aus der Leher Haide, in der N he von Lehe, die von zwei runden Mooren handelt, die wie die Augen einer Brille aussehen. Diese Moore geh ren der lutherischen Pfarrei der Region. In der N he dieser Moore befinden sich zwei H gel, die teilweise abgetragen wurden. In der Zeit, als es noch Riesen auf der Erde gab, lebte in diesen H geln ein Riese, der ein einsames Leben f hrte und einen Zwerg als Diener hatte. Der Riese, der alt und schwach geworden war, schickte den Zwerg als Boten in die umliegenden D rfer. Eines Tages blieb der Zwerg l nger aus, als der Riese erwartet hatte, da der Riese den Weg in wenigen Schritten zur cklegen konnte, w hrend der Zwerg daf r tausende Schritte ben tigte. Der Riese, der den Zwerg nicht sehen konnte, weil seine Augen im Alter schwach geworden waren, setzte seine Brille auf, um besser sehen zu k nnen. Beim Versuch, den Zwerg zu ersp hen, stolperte der Riese und verlor seine Brille, die in einen Sumpf fiel. Der Riese war so w tend ber den langen Ausbleiben des Zwerges, dass er die Brille weit wegwarf. Der Zwerg, der sich in der N he befand, bemerkte den Riesen nicht wegen des hohen Heidekrauts und dachte, das Zittern der Erde sei ein Erdbeben. Die Brille blieb im Sumpf liegen, da der Riese sie nicht herausholen konnte, ohne selbst zu versinken, und der Zwerg sie nicht bewegen konnte. Die Brille liegt bis heute unter einer Torfschicht, die die Stelle markiert, wo die beiden Augen der Brille liegen. Der Riese ist unter einem der beiden H gel begraben, aber niemand wei genau, unter welchem.
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