"Neugier ist ein gef hrliches Spiel, Miss Evans."
Ich erstarrte. Langsam drehte ich mich um und sah den Milliard r h chstpers nlich nur wenige Zentimeter entfernt stehen, die H nde l ssig in die Taschen seiner ma geschneiderten Hose gesteckt. Ich machte mich auf sein ber chtigtes Temperament gefasst, aber sein markantes Gesicht war eine Maske aus kalter, undurchdringlicher Ruhe. Mit langsamen, bed chtigen Schritten kam er n her. Ich wich zur ck - bis mein R cken gegen das massive Holz der verbotenen T r stie .
Er schrie nicht. Stattdessen beugte er sich vor und st tzte eine gro e Hand neben meinem Kopf gegen die Wand, um mich so einzusperren.
"Was war Regel Nummer drei, Miss Evans?" Seine Stimme war ein t dliches Fl stern, sein Gesicht schwebte so gef hrlich nah an meinem, dass mir die Luft wegblieb. Mein Kopf war wie leergefegt, v llig eingenommen von der berauschenden N he zwischen uns.
"Ich habe Ihnen eine Frage gestellt", murmelte er.
"D-dass es ... verbotene Bereiche im Haus gibt. R ume, die ich nicht betreten darf."
"Es scheint, Sie erinnern sich an die Regeln", erwiderte er, und sein Blick glitt hinab zu meinen Lippen. "Dieser Raum ist einer davon. Denken Sie das n chste Mal sehr genau nach, bevor Sie rger heraufbeschw ren."
Ich konnte den Blick nicht von diesen durchdringenden, meerfarbenen Augen abwenden. Noch nie hatte ein Mann meinen Puls so zum Rasen gebracht. Es war ein furchteinfl endes, elektrisierendes Gef hl - eines, das ich noch nie zuvor erlebt hatte.