Die Dichtung wurde im fruhen italienischen Humanismus vor allem als Wissenschaft und Unterrichtsgegenstand beschrieben und verteidigt. Hierdurch erklart sich die Fokussierung auf die rationalen Strukturen der Poesie. Etwas vereinfacht gesagt wurde im 14. Jahrhundert das Paradigma etabliert, dass die Dichter die Fiktion und die Allegorie als wissenschaftliche Instrumente verwenden, um die Wahrheit zu vermitteln. Diese Pramisse liegt auch den padagogisch-didaktischen Traktaten des 15. Jahrhunderts zugrunde. Diese behandeln aber das Erkenntnispotential (ebenso wie moralische Risiken) der paganen Poesie unter besonderer Berucksichtigung von didaktischen und rezeptionsasthetischen Gesichtspunkten. Diese Grundlagen der im Wesentlichen lateinischen poetologischen Diskussion der italienischen Fruhhumanisten (von ca. 1350 bis ca. 1450) werden in diesem Buch erstmals systematisch aufgearbeitet.
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