Als Polen 1918 seine staatliche Unabhangigkeit zuruckgewonnen hatte, begann eine fiebrige Suche nach der idealen nationalen Form in Staat und Gesellschaft. Schriftsteller und Publizisten waren massgeblich an der Ausarbeitung und Konfrontation konkurrierender Nationsmodelle im offentlichen Kommunikationsraum beteiligt. Isabelle Vonlanthen zeichnet in ihrer Studie ein Portrat der Zweiten Polnischen Republik aus der Perspektive dieses kollektiven Identitatsdiskurses. Sie untersucht die Gemeinschaftsentwurfe einer losen Gruppe von Protagonisten, die sich einem breit verstandenen nationalen oder rechten Lager verbunden fuhlten und das Bild einer ethnisch und kulturell homogenen Nation durchsetzen wollten. Isabelle Vonlanthen, Dr. phil., Jahrgang 1973, studierte Slawistik und Zeitgeschichte in Fribourg, St. Petersburg und Bordeaux. Sie arbeitet am Literaturhaus Zurich und ist als freie Lektorin tatig.
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