Zwei Männer. Zwei Kriege. Zweitausend Jahre Distanz.
Marko Vukovic kämpft 1991 in den Wirren des Balkankrieges. Marcus Vukovius verteidigt die Grenzen Roms an der Donau. Beide sind drei ig Jahre alt. Beide teilen dasselbe Blut.
Durch einen folgenschweren Schlag auf den Kopf wird ihr Bewusstsein vertauscht: Der moderne Soldat erwacht in der brutalen Welt der römischen Legionen; der antike Legionär findet sich im technologischen Chaos des 20. Jahrhunderts wieder.
Während sie versuchen zu überleben, indem sie vorgeben zu sein, wer sie nicht sind, begreifen sie eine bittere Wahrheit: Der Krieg ändert sich nie - nur die Waffen sind andere.
Mit einer intensiven und reflexiven Prosa erkundet dieser Roman das unsichtbare Erbe der Gewalt, die Zerbrechlichkeit des Fortschritts und den einzigen möglichen Sieg: die Entscheidung, sich selbst nicht ganz zu verlieren.
Wie weit reicht die Loyalität, wenn die Zeit selbst zerbricht?
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