Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1.0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit t Bonn (Zentrum f r Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar "Geschichte und Theorie der audiovisuellen Werbung", Sprache: Deutsch, Abstract: Jungen und M nner spielen h ufiger und l nger als M dchen und Frauen. Als Erkl rung f r diese Unterschiede werden h ufig Spielinhalte herangezogen, von denen angenommen wird, dass sie auf ein m nnliches Publikum ausgerichtet sind und von einer weiblichen Spielerschaft abgelehnt werden (Kapitel 2). Doch reichen inhaltliche Aspekte nicht aus, um die scheinbaren Geschlechtsunterschiede zu begr nden. Aspekte der Sozialisation und der bislang angewandten Forschungsmethodik sind dabei zu bedenken. In der vorliegenden Arbeit soll gezeigt werden, dass Geschlechtsunterschiede in Untersuchungsergebnissen der Spieleforschung mit Vorsicht zu genie en sind. Stereotypisierungen in Forschung, Industrie und Gesellschaft f hren dazu, dass man von festen m nnlichen und weiblichen Interessen ausgeht, die auch durchaus von Kindern internalisiert worden sein k nnen. Eine Unterscheidung von Spielern allein aufgrund ihres Geschlechts ist jedoch nicht ausreichend und macht ein differenzierteres Bild von Spielerpers nlichkeiten, ihren Interessen und ihren Motivationen erforderlich. Auch ber den Bereich der Spiele hinaus w re es w nschenswert, wenn gesamtgesellschaftlich mehr Wert auf Diversifikation gelegt werden w rde.
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