Es gab zwei Wege aus meinem Leben, der erste ist warm und hell.
Sein Name ist Aleksei. Er ist alles Gute, was die Welt noch hervorbringen kann: ein Kriegsheld, der bei den Beerdigungen seiner Feinde weint, der einzige Mann am Hof, der mit mir spricht wie mit einem Menschen und nicht wie mit einer Waffe. Er bot mir ein Haus mit Apfelb umen an, einen Fr hst ckstisch, an dem niemand Angst vor meinen H nden hat. Er bot mir Freiheit an. Und der reine, gew hnliche Teil in mir neigte sich ihm zu wie Gras der Sonne.
Der andere Weg ist k lter.
Der Unsterbliche K nig der Blassen Marken sollte das sein, was ich am meisten f rchte. Er ist vierhundert Jahre geduldiger Verfall, ein Mann, der seinen eigenen Tod aus sich herausgeschnitten und am Rand der Welt eine Mauer aus gehorsamen Toten errichtet hat. Er hat monstr se Dinge getan, absichtlich, und er wird noch mehr tun. Er gibt nicht einmal vor, etwas anderes zu sein.
Er ist au erdem die einzige Kreatur in zwei K nigreichen, die mich je nicht belogen hat. Der Einzige, der mich nicht retten, nicht verbrauchen und nicht auf eine Gr e verkleinern will, die sein Herz sich leisten kann. Er hat auf die Ketzerei geblickt, die ich mein ganzes Leben lang verborgen habe, und mir statt einer Leine einen Thron angeboten.
Alle sagen mir immer, ich sei in die Dunkelheit geraten und h tte mich darin verirrt.
Ich habe mich nicht verirrt. Ich habe das ganze Spielfeld gelesen, jeden Preis abgewogen und mich entschieden.
Eine ppige Slow-Burn-Fantasyromanze, durchtr nkt von griechischer Mythologie und slawischer Folklore, f r Leser dunkler Liebesgeschichten, in denen die Heldin nicht f llt, sondern aufsteigt.