Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Chinesisch / China, Note: Sehr gut (1,0), Freie Universit t Berlin (Ostasiatisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Der vor allem als Professor in G ttingen bekannt gewordene Historiker August Ludwig Schl zer ver ffentlichte erstmals 1772 seine "Vorstellung einer Universalhistorie." Der bescheidene Titel wirkte prophetisch, denn abschlie end umsetzen konnte er seine "Vorstellung" nie. Dennoch trugen dieses und andere Werke zu seinem Ruf als dem "scharfsinnigsten Systematiker unter den europ ischen Historikern der Aufkl rung" (J rgen Osterhammel) bei. Eine gezielte Auswertung der "Universalhistorie" im Hinblick auf die Stellung Chinas darin steht meines Wissens noch aus. Daher soll hier ein erster Versuch in dieser Richtung gemacht werden. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Zum einen, welchen Stellenwert Schl zer China, das er "Sina" nannte, im Vergleich mit anderen L ndern der Erde f r die Weltgeschichte beima . Und zum anderen, welche Urteile ber die Kultur und politische Verfasstheit des Landes er f llte. Grundlage der Untersuchung bildet die ver nderte dritte Ausgabe des zweiteiligen Werkes, die 1785-1789 unter dem ebenfalls ge nderten Titel "WeltGeschichte nach ihren HauptTheilen im Auszug und Zusammenhange" in G ttingen erschien. Auch die zweite Auflage von 1775 wird gelegentlich herangezogen.
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