\"In der Mitte der Schweizer Centralalpen, recht eigentlich die Herzgrube des ungeheueren Berggeb udes bildend, von dem die Stromadern nach allen Weltgegenden pulsieren, liegt der Gebirgsknoten des Gotthard, den Kantonen Uri und Tessin angeh rend. Als einer der tiefsten Einschnitte in den Gebirgswall der Centralalpen war der Gotthard sicherlich schon den ltesten V lkern, welche Helvetien bewohnten, bekannt. Die R mer kannten den Pass nicht. Nach verbrannten Urkunden, ehedem im Kloster Dissentis, stand schon im Jahre 1300 ein Hospiz am Fusse des berganges. 1321 ward der Gotthard schon Handelsstrasse. 1374 ward ein neues Hospiz mit Kapelle auf der Passh he erbaut, das eine Lawine 1777 zerst rte. In den Revolutionskriegen des vorigen Jahrhunderts fanden 1799 furchtbare Gefechte zwischen den Franzosen unter Lecourbe, Soult und Suchet, den sterreichern unter Haddick und den Russen unter Suwarow auf der Gotthards -Passage statt.\" ...] Vorliegender Band von Hermann von Berlepsch ist ein Fremdenf hrer aus dem Jahre 1859. Berlepsch erl utert Einreiserouten, schl gt spezielle Touren vor, geht ausf hrlich auf die Gotthards-Strasse sowie Lago Maggiore, Luganer See und Comer See ein. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise zum St. Gotthard und die italienischen Seen im 19. Jahrhundert. Illustriert mit ber 20 historischen Abbildungen. Dieses Buch ist ein unver nderter Nachdruck der l ngst vergriffenen Originalausgabe von 1859.
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