Der Schild ist Waffe und Bildtr ger zugleich. Die enge Verbindung seiner Funktionen reicht zur ck bis in die Antike und erfuhr in der Fr hen Neuzeit eine neue Gewichtung: Zu einem Zeitpunkt, da der Schild an milit rischer Relevanz einb te, wurde er als Bildtr ger umso gefragter. Die Waffe fand darin eine neue Bestimmung. Die Publikation geht dem Wandel in der Nutzung des Schildes nach. Sie zeigt auf, was es hei t, den Schild als Bildtr ger am eigenen K rper zu tragen, untersucht welchen Anteil das Objekt bei der Generierung und Vermittlung von bildlicher Bedeutung hat, und rekonstruiert die neuen funktionalen, r umlichen und narrativen Kontexte der Bildschilde. Fokussiert wird die zentrale Phase vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, mit Einblicken in die Antike und in kulturelle Kontexte au erhalb Europas.
Widmet sich erstmals eingehend dem Schild als Bildtr ger und Gegenstand der Kunsttheorie
Pr sentation wenig bekannter Objekte aus europ ischen und amerikanischen Sammlungen
Bez ge zum Tierreich (Schildkr te) und transkulturelle Verflechtungsprozessen