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Paperback Der Rumänienkrieg 1916 [German] Book

ISBN: 1447717716

ISBN13: 9781447717713

Der Rumänienkrieg 1916 [German]

Die deutsche Oberste Heeresleitung ist seit Mitte August 1916 in Ple . Am 27. August kurz nach 21 Uhr wird der Chef des Generalstabes des Feldheeres, General der Infanterie Erich v. Falkenhayn, an den Fernsprecher gerufen. Es meldet sich der Vertreter der O.H.L. beim Oberkommando des sterreich-ungarischen Heeres, Generalmajor v. Cramon: "Um 20.45 Llhr hat der rum nische Gesandte in Wien die Kriegserkl rung Rum niens an sterreich-Ungarn berreicht." - "Unm glich " ruft Falkenhayn zur ck. - "Es ist Tatsache, Exzellenz " beharrt Cramon. - "Ich kann das Seiner Majest t nur melden, wenn Sie pers nlich die Verantwortung f r die Richtigkeit bernehmen." - "Ich bernehme die Verantwortung." - Falkenhayn sendet dem Kaiser die Meldung. Dieser l t ihn rufen und bespricht mit ihm die Folgen: ruhig, aber doch offenbar sehr besorgt. Auch er hat es bis zuletzt nicht f r m glich gehalten, da der Hohenzoller Ferdinand, Rum niens K nig, den Abfall seines Landes bei Kriegsbeginn von B ndnispflicht zur Neutralit t fortsetzen w rde bis zum bertritt zum Feind, am allerwenigsten in diesem Augenblick. - Der 28. August bringt Falkenhayns Sturz. Sein Nachfolger ist Hindenburg, - die neue, dritte O.H.L. hei t Hindenburg-Ludendorff. Als im Fr hjahr 1883 das deutsch- sterreichische B ndnis bis Herbst 1889 verl ngert wurde, kam zur Sprache, da sterreich-Ungarn seine B ndnisverpflichtungen nicht auf Unterst tzung Deutschlands gegen einen Angriff Frankreichs ausdehnen k nne, weil es sich gegen Rum nen und S dslawen sichern m sse. Bismarck regte ein B ndnis sterreich-Ungarns mit Rum nien an; entstammte doch dessen K nig Karl dem mit dem preu ischen K nigshaus entfernt verwandten katholischen F rstenhaus Hohenzollern. Am 30. Oktober 1883 wurde das B ndnis abgeschlossen unter der von Karl gestellten Bedingung, da Deutschland sich beteilige. Es verpflichtete sterreich und Rum nien, einander gegen einen nicht herausgeforderten Angriff Ru lands sofort Beistand zu leisten; Deutschland trat in einer die Nennung von Ru land vermeidenden Form bei, trotzdem den deutschen Kanzler bedenklich machte, da der damalige rum nische Ministerpr sident Bratianu von der Besprechung mit ihm in Berlin stracks nach Paris fuhr, um dort seinen Sohn erziehen zu lassen, also offenbar franz sische Bildung besonders hoch einsch tzte. Dreimal ist das B ndnis auf weitere zehn Jahre verl ngert worden, zuletzt 1912...

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