Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Weltgeschichte - Fr hgeschichte, Antike, Note: 2,7, Universit t Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Rom und die Germanen: Von Caesar bis zu den Markomannenkriegen, Sprache: Deutsch, Abstract: "In seinen Berichten ber den Krieg in Gallien erw hnt Caesar den Rhein neunundf nfzigmal." (Ternes, Charles-Marie: R misches Deutschland) Eine besonders wichtige Rolle spielt der Fluss im sechsten und im achten Buch seines Werkes "Comentarii de bello Gallico", denn in diesen Abschnitten berichtet Caesar ausf hrlich von seinen beiden Rhein berquerungen, die in erster Linie r mische Machtdemonstration au erhalb seiner Einflusssph re darstellen sollten. Der Rhein trennte zu dieser Zeit, wir sprechen von den Jahren 55 bis 53 v. Chr., das Land der Germanen von dem der Gallier, das unter r mischer Herrschaft stand. Caesar, damals r mischer Feldherr und sp ter Alleinherrscher, f hrte schon seit mehreren Jahren einen Eroberungskrieg in Gallien, da der Germane Ariovist f r die gallischen Sequaner Krieg gef hrt hatte und daf r mit Landschenkungen im linksrheinischen Gebiet belohnt worden war. Caesar fasste dies als Unternehmung auf, ganz Gallien zu erobern und nahm es als Vorwand f r eine Kriegserkl rung. Er stellte sich als Retter und Befreier der Gallier dar, befolgte jedoch selbst das Ziel seinen Machtbereich auszubauen und Gallien bis zur linksrheinischen Grenze zu unterwerfen. Doch handelte es sich wirklich nur um eine linksrheinische Expedition oder hatte Caesar noch gr ere Pl ne? Wollte er nach seiner Eroberung Galliens auch das rechtsrheinische Gebiet unter r mische Herrschaft stellen?
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