Der von König Ferdinand und dem kaiserlichen Generalorator Nicolas de Granvelle geleitete Reichstag von 1543 sollte über die Fortsetzung der Türkenhilfe von 1542 beschließen. Die Schmalkaldener und die evangelischen Stände verfolgten eine Taktik des Boykotts der Verhandlungen, da ihre Forderungen nach einem dauerhaften Frieden im Reich und nach Rechtssicherheit für die Protestanten nicht berücksichtigt wurden. Der König scheiterte in seiner Vermittlerrolle zwischen Alt- und Neugläubigen wegen der fehlenden Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Am Ende des Reichstags stand eine von den altgläubigen Ständen bewilligte Defensivhilfe gegen die Türken neben der Protestation sämtlicher evangelischer Reichsstände und aller Reichsstädte gegen den Reichsabschied. Weder der Konflikt um Geldern zwischen dem Haus Habsburg und dem Herzog von Jülich noch die Frage des weiteren Vorgehens in dem von den Schmalkaldenern eroberten Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel konnten in einer für alle Parteien befriedigenden Form gelöst werden und wurden bis zur Ankunft des Kaisers im Reich verschoben.
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