Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, International Psychoanalytic University, Veranstaltung: Wissenschaftsgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit will einen Einblick in die Thematik des Positivismusstreits geben und die Bedeutung der darin auftauchenden Fragen f?r die Psychoanalyse herausstellen. Der Positivismusstreit war eine wissenschaftliche Debatte in den 1960er Jahren ?ber Methodik und Werturteil in den Sozialwissenschaften. Bis heute ist diese Debatte auch f?r die Psychoanalyse von Bedeutung. Sie wirft Fragen nach dem Wissenschaftsverst?ndnis der Psychoanalyse auf ihrem Status als eigenst?ndige Wissenschaft und nach der M?glichkeit bzw. Notwendigkeit einer sozialkritischen Psychoanalyse. Nicht nur nehmen die Teilnehmer in der Debatte selbst - zun?chst Theodor W. Adorno und Karl Popper, danach vor allem J?rgen Habermas - Bezug auf die Psychologie und Psychoanalyse, sondern insbesondere Adorno und Habermas arbeiten in ihren Werken heraus, dass die Psychoanalyse die einzige selbstreflexive Wissenschaft ist und damit diejenige, die die Spannung zwischen Aufkl?rung und Mythos zu ?berwinden vermag. In der Arbeit soll von den beiden Referaten Karl Poppers und Theodor W. Adornos ausgegangen werden, die diese anl?sslich einer Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft f?r Soziologie 1961 in T?bingen vorstellten.
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