Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,3, Universit t Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der deutsche Kolonialrassismus in Deutsch-S dwestafrika war nicht nur die praktische Anwendung rassistisch legitimierter Herrschaftsanspr che, sowie die logische Fortf hrung des, gegen Ende des 19. Jahrhunderts immer popul rer werdenden, Sozialdarwinismus, sondern diente zu einem nicht unerheblichen Anteil auch der Durchsetzung wirtschaftlich motivierter Interessen der deutschen Siedlergemeinschaft. Die Machtanspr che der deutschen Kolonisatoren in Deutsch-S dwestafrika (und auch in den brigen Kolonien) lagen gr tenteils in der berzeugung, dass die Afrikaner einer "minderwertigen Rasse" angeh rten und es ein "nat rliches Verh ltnis" zwischen der herrschenden wei en und der beherrschten schwarzen Rasse g be.1 Diese Rassentheorien waren somit also eine absolute Voraussetzung f r die Annexion berseeischer Gebiete und die Unterwerfung der dort lebenden Bev lkerung. Doch auch die bernahme rassistischen Gedankenguts aus den Nachbarkolonien der brigen europ ischen Kolonialm chte beeintr chtigte die rigide Herrschaftspolitik der deutschen Kolonialbeamten.2 Besonders der Herrschaftsverlust der spanischen und portugiesischen Kolonien diente als warnendes Beispiel f r eine zu laxe Herrschaftspolitik gegen ber der schwarzen Bev lkerung. Dadurch, dass in Fragen betreffend der "Mischehe" und der "Mischlingskinder" mit zu viel Nachsicht gehandelt wurde, sahen die deutschen Kolonialbeamten das Scheitern anderer europ ischer Kolonialm chte begr ndet und damit den praktizierten Rassismus legitimiert.3
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