Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht. Sie sind eingeladen. Eine festlich gedeckte Tafel erwartet Sie. Der erste Speisengang wird serviert. Schon stellen sich die Herausforderungen ein: Wie wird die Rindfleisch-Essenz mit Bl tterteighaube richtig 'behandelt'? Wie wird eine Forelle so filiert, dass die nervigen Gr ten beim Essen nicht st ren? Und dann die vielen exotischen Fr chte Von der Optik her unschlagbar; aber ist mit Besteck zu arbeiten oder direkt mit den Fingern? Es gibt doch so viel Ausgefallenes, immer wieder neue Kreationen, ja sogar Exotisches auszuprobieren. Es muss ja nicht gleich echtes Gold sein, das verzehrt wird. Vielleicht auch nicht Hirn oder Hoden. Vielleicht eher einmal eine Heuschrecke, ein Seeigel oder ein St ckchen vom Krokodilschwanz? Oder Feigenk se, Veilchen und Kakteen? Die Welt bietet eine unglaubliche Vielfalt an Genie barem. Wo immer die Chance besteht, zu probieren, sollte sie genutzt werden. Ungeahnte Gaumenfreuden k nnen sich dabei auftun. Manchmal begeben sich die K che dann auch in Bereiche, die als grenzwertig angesehen werden k nnen. Allerdings stellen nicht nur Exoten die Herausforderung im Restaurant dar, sondern auch anscheinend banale Dinge, wie ein Teller Spaghetti. Schneiden, Aufwickeln oder Schl rfen? Nichts gegen die im Titel erw hnten Bauern. Aber: Halten wir es lieber mit Jean Anthelme Brillat-Savarin, der aus der gew hlten Speise R ckschl sse auf die Person beziehungsweise die Berufsgruppe zul sst.
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