Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: sehr gut, Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen (Institut f r Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Modernes amerikanisches Rechtsdenken, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der Arbeit ist der klassische Utilitarismus, der seit seiner Ausarbeitung durch Jeremy Bentham und John Stuart Mill Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem im angels chsischen Sprachraum viel Aufmerksamkeit und Zustimmung erfahren hat. Bis heute ist er dort - wenn auch in Form von zahlreichen Abwandlungen und Varianten - eine der wichtigsten und einflussreichsten philosophischen Str mungen. Aus utilitaristischer Perspektive ist diejenige Handlung gut und moralisch wertvoll, deren Konsequenzen das gr te Gl ck f r die gr te Zahl der von ihr betroffenen Personen bedeuten ("greatest happiness for the greatest number"). Die Attraktivit t eines solchen Ansatzes, der ohne Metaphysik auszukommen scheint, liegt auf der Hand: Zum einen baut er auf einem Grundzug des Menschen auf, dem Streben nach Gl ck. Zum anderen wird Moral als vom Menschen und f r den Menschen geschaffene Einrichtung begriffen, die durch die Bezugsgr e "Gl ck" rational kalkulierbar und empirisch messbar sein soll. Anhand der Arbeiten von Bentham und Mill wird die Konzeption des klassischen Utilitarismus vorgestellt und einer kritischen W rdigung unterzogen. Dabei wird am Beispiel des staatlichen Strafens gezeigt, dass manche Kritik am utilitaristischen Denken berzogen ist und insbesondere eine generelle Unvereinbarkeit mit der Idee unver u erlicher Grund- und Menschenrechte nicht besteht.
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