Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,3, Humboldt-Universit t zu Berlin (Philosophie), Veranstaltung: Der Tod aus der Sicht der Philosophie, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vorliegende Text besch ftigt sich mit der Hirntoddebatte. Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der Transplantationsmedizin erfolgte eine Infragestellung der klassischen Definition des Todes als Herz-Kreislauf- und Atemstillstand. Die Abkehr vom damals g ltigen Todeskonzept wurde schlie lich 1969 mit der Etablierung des Coma d pass , gleichbedeutend mit Hirntod, als neues Kriterium f r die Diagnose des bereits eingetretenen Todes des Menschen durch eine Ad-hoc-Kommission der amerikanischen Harvard Medical School vollzogen. Patienten im irreversiblen Koma wurden aufgrund dieser Gleichsetzung von Gehirnversagen und Tod schon vor der Beendigung aller intensivmedizinischen Behandlungsma nahmen f r tot erkl rt. "Warum aber] soll denn eigentlich der komat se Patient, dessen Herz- und Atmungst tigkeit k nstlich unterst tzt werden, kein Leben mehr haben, also tot sein?" ist die entscheidende Frage, mit der sich die vorliegende Arbeit besch ftigt. Die "Unanschaulichkeit des Hirntodes" und der Zusammenhang zur Transplantationsmedizin lassen prinzipielle Zweifel an der G ltigkeit des Hirntodkonzeptes aufkommen. So wird in dieser Arbeit von der These ausgegangen, dass der Tod des Organs Gehirn nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Menschen als ganzheitliches Individuum ist und der Hirntod ein bergangsstadium innerhalb des sich irreversibel fortsetzenden Sterbeprozesses darstellt, nicht aber schon dessen endg ltiges Ende.
ThriftBooks sells millions of used books at the lowest
everyday prices. We personally assess every book's quality and offer rare, out-of-print treasures. We
deliver the joy of reading in recyclable packaging with free standard shipping on US orders over $15.
ThriftBooks.com. Read more. Spend less.