Ein Hausmeister, der immer da war.
Ein Gesch ftsf hrer, der selten entschied.
Und ein System, das Ordnung mit Zust ndigkeit verwechselte.
Was als beil ufige Aufmerksamkeit beginnt, entwickelt sich unbemerkt zu Nebenmacht. Hinweise werden gesammelt, Dokumente angelegt, Wahrnehmungen weitergereicht. Niemand greift ein. Niemand widerspricht. Und genau darin liegt das Problem.
Mit scharfem Blick und dunklem Humor erz hlt Fritz Schweiger eine literarische Satire ber Organisationen, die Konflikte vermeiden, bis sie Menschen opfern. Der Hausmeister, der zu viel durfte seziert die feinen Mechanismen von Macht ohne Mandat - dort, wo Schweigen als Zustimmung gilt und Verantwortung im Nebel verschwindet.
Eine Novelle ber Ordnung ohne Zust ndigkeit.
ber N he statt Entscheidung.
Und ber die Frage, wer entscheidet, wenn niemand es tut.