Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universit t Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist eine ethnologische Untersuchung von Rundfunkpropaganda als Mittel zur Verst rkung des Genozids in Ruanda. Bedingt durch die ethnologisch passende Er rterungsm glichkeit, aufgrund der Einfl sse auf und daraus entstehenden "cultures of vitriol, aggression, and abuse" in der Gesellschaft, bietet sich an Propaganda in Bezug zum Rundfunk, resultierend in 'hate speech' zu betrachten. Genozide kamen vermehrt in der Vergangenheit der Menschlichen Existenz vor und beschreiben meist organisierte und systematisierte Massenmorde. Sowohl in der Vergangenheit als auch die in der Moderne vorkommenden Genozide sind gegen bestimmte Gruppen gerichtet, mit der Intention sie auszul schen. Der Genozid in Ruanda 1994 verfolgte dieses Ziel ber propagandistische Medien, wie das Radio. Die Kommunikationstechnik der Propaganda wurde zahlreich in Kriegen und Krisen verwendet, da sie eine Erfolgsquote hervorbrachte, die in der breiten ffentlichkeit Wirkung fand. Die sogenannte 'hate speech' oder 'extreme speech', welche besonders in Bezug auf den Genozid in Ruanda eine wichtige Rolle spielt, kann zu Radikalisierungen f hren. Obwohl Meinungsfreiheit schon seit der Antike ein Bed rfnis der Menschheit darstellt, wird sie von Zensur begleitet. Der Grund hierf r ist die menschliche W rde und die menschlichen Rechte, welche gesch tzt werden m ssen im Prozess des Erreichens der Gesellschaft ber Meinungsfreiheit.
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