Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Technische Universit t Berlin (Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht), Veranstaltung: Infrastrukturpolitik und -management, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Energie Baden-W rttemberg AG (EnBW) ist nach E.ON und RWE das drittgr te Energieunternehmen in Deutschland mit Sitz in Karlsruhe. Der umstrittene R ckkauf eines Aktienpaketes von 45,01% der Anteile der EnBW durch das Land Baden-W rttemberg, gekauft aus dem Eigentum des franz sischen Elektrizit tskonzerns lectricit de France im Jahr 2010, besch ftigt die Politik und Gesellschaft bis heute. Der damalige CDU-Ministerpr sident Mappus schloss den sogenannten EnBW-Deal ab und berraschte damit nicht nur seinen Finanzminister, sein Kabinett und das Parlament, sondern auch das ganze Land. Nach dem Bekanntwerden des Deals war die Resonanz zweigeteilt. Einerseits Begeisterung, denn ein strategisch wichtiger Konzern ist in die sicheren H nde des Landes zur ckgekehrt und sogar Gewinne f r den Landeshaushalt k nnen erwirtschaftet werden. Kritisiert wurde der Deal, da er am Gesetz vorbei, ohne das Mandat des Parlaments und ohne Notwendigkeit durchgef hrt wurde. Die vorliegende Fallstudie beruht auf einem Gutachten des Lehrstuhls f r Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der Technischen Universit t zu Berlin. Dieses Gutachten besch ftigt sich auch mit der Rationalit t des Erwerbs von Eigentum durch die ffentliche Hand. Anhand von Kriterien dieses Gutachtens wird in dieser Fallstudie gepr ft, ob der EnBW-Deal zu recht kritisch be ugt wird, oder ob der Deal als plausibel eingestuft werden kann.
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