Henry G rtler hat nach dem zweiten Weltkrieg das Institut f r Angewandte Mathematik an der Universit t Freiburg gegr ndet. Er war einer der "profiliertesten Mathematiker" an der Schnittstelle Angewandte Mathematik, Numerik und Str mungsmechanik. Er geh rte zu den Mitbegr ndern der Gesellschaft f r mathematische Forschung des "Mathematischen Forschungsinstituts in Oberwolfach", war Pr sident der GAMM und von IUTAM.
Vor dem Krieg war er Mitglied der NSDAP und der SA, Mitarbeiter von Ludwig Prandtl, hat als Wissenschaftler seine Karriere vor 1945 begonnen, war intensiv in die Arbeiten, auch kriegsrelevanten Arbeiten, des Kaiser-Wilhelm-Instituts (KWI) f r Str mungsforschung in G ttingen involviert und hat 1936 einen NS-konformen Aufsatz ver ffentlicht. Auszug: "Daseinsrecht hat insbesondere die Mathematik dann, wenn sie kraftvoller Ausdruck nordisch-deutschen Geistes ist. Daseinsrecht hat mathematisches Denken dann nicht, wenn es einer uns fremden und entgegengesetzten Geisteshaltung entspringt, ... Was ist in der Mathematik in seiner Artgebundenheit Ausdruck rassischen Stils, was dagegen artunabh ngig blo e Eigenschaft?"