Die Forderung nach einer Demokratisierung internationaler Entscheidungsstrukturen sowie die grunds tzliche Kritik an der als undemokratisch empfundenen Gestalt der Globalisierung sind seit jeher Kernbestandteile der globalisierungskritischen Debatten. Unter dem Leitgedanken einer "Demokratie von unten" werden seitens der globalisierungskritischen Bewegung sowohl alternative Organisationsmodelle erprobt als auch verschiedene Bildungsma nahmen der " konomischen Alphabetisierung" umgesetzt. Letztere werden bewegungsintern als Voraussetzung daf r betrachtet, Gegenexpertisen einbringen und politische Gegenmacht aufbauen zu k nnen. Die Angebotspalette reicht dabei von Vorlesungen, Workshops und abendlichen Diskussionsveranstaltungen bis hin zu mehrt gigen Tagungen, Fortbildungsreihen und umfangreichen Bildungsmaterialien.
Bj rn Allmendinger fokussiert sich in seiner Arbeit auf die Entwicklungslinien und politische Bildungspraxis der globalisierungskritischen Bewegung. In diesem Kontext untersucht er die wesentlichen Gr ndungsimpulse und Kristallisationsmomente der Bewegung und beleuchtet anhand unterschiedlicher Fallbeispiele deren Organisationsstrukturen und Bildungsformate.