Andrea Klo geht vor dem Hintergrund der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung der Frage nach, welchen Beitrag fiktionale Unterhaltungsmedien leisten k nnen, um bei ihrem Publikum Empathie und deliberative Offenheit im Diskurs mit Andersdenkenden zu f rdern.In zwei experimentellen Studien mit Teilnehmern unterschiedlicher Bildungsniveaus kann die Autorin zeigen, dass Transformationsgeschichten, die eine vers hnliche Ann herung zwischen zwei Filmcharakteren mit gegens tzlichen berzeugungen darstellen, bei den Rezipienten das gleichzeitige Erleben von Empathie f r beide Charaktere beg nstigen und dadurch ihre Offenheit f r andere Ansichten st rken.