Das f?nfte Buch des Aṅguttara Nikāya, die Sammlung der nummerierten Reden des Buddha, sammelt 1152 Suttas oder Reden, deren Inhalt sich auf Gruppen von f?nf Themen konzentriert. Es sei daran erinnert, dass die Nikayas zur m?ndlichen Weitergabe zu einer Zeit verfasst wurden, als in Indien noch kein Schriftsystem wieder eingef?hrt worden war. Zu dieser Zeit hatten die alten Schriften der archaischen Harappa-Zivilisation ihre Bedeutung bereits vor f?nfzehn Jahrhunderten verloren und sind bis heute nicht mehr zu entziffern. Das Erinnern war der Schl?ssel, und Redundanz war die Garantie f?r eine erfolgreiche ?bertragung. Alle Suttas f?gen sich in komplexe mnemotechnische Systeme ein, die so konzipiert sind, dass sie gegen?ber Fehlern und sogar dem Verlust von Daten tolerant sind. Dies diente seinerzeit nicht nur der korrekten ?bermittlung, sondern wurde zum m?chtigsten Werkzeug, um die Rekonstruktion der Botschaft zu unterst?tzen. Dies ist besonders wichtig f?r das Buch der F?nfer. Dieses Buch enth?lt Suttas, die gelesen werden sollen, mit Ausnahme der letzten Matikas im letzten Kapitel. Der Inhalt erh?ht nicht das Interesse seiner Vorg?nger in der nummerierten Sammlung und verdr?ngt in keiner Weise das Hauptwerk, den Saṁyutta Nikaya. Im Abschnitt der anekdotischen Sutten kehrt er zur Sch?ndlichkeit der Herrscher zur?ck, in der Linie der vorhergehenden Sutten. In diesem Fall ist die legitime und verdienstvolle Verteidigung des eigenen Reichtums gegen die Gei el der Herrscher in AN 5.41 und AN 5.148 enthalten. AN 5.104 spiegelt ihr korruptes Verhalten wider. Wir k?nnen die Suttas hervorheben, in denen der Buddha falsche Bhikkhus anprangert, die vorgeben, Bhikkhus zu sein, um ihren Lebensunterhalt durch die Verbreitung falscher Lehren zu verdienen. In AN 5.80 und AN 5.167 spricht er von jenen falschen Bhikkhus, die in H?usern leben oder sich ordinieren lassen, um auf diese Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Botschaften, die heute sehr aktuell sind. Auf der Seite der falschen Sutten, die mit einem doppelten Sternchen (**) gekennzeichnet sind, finden wir diesmal nur zwei falsche Sutten. AN 5.229: Giftige schwarze Schlangen (I), der Buddha verleiht den Frauen angeblich Beinamen wie diesen: "Sie ist ekelhaft, stinkend, feige, be?ngstigend und verr?terisch. Das sind die f?nf Nachteile einer Frau". AN 5.230: Giftige schwarze Schlangen (II). Als ob das nicht genug w?re, und damit kein Zweifel an der frauenfeindlichen Botschaft besteht, die dem Buddha anhaftet, beendet die Sutta die Frau wie folgt: "Sie ist reizbar, feindselig, giftig, bissig und verr?terisch. Das ist das Gift einer Frau: Sie ist gew?hnlich sehr l?stern. Das ist die gespaltene Zunge eines Weibes: Sie spricht gew?hnlich spalterisch. Dies ist der Verrat einer Frau: Sie ist gew?hnlich eine Ehebrecherin." Kurz gesagt, wir sind immer noch mit einer m?hsamen und ersch?pfenden Forschungs- und Rekonstruktionsarbeit in der vergleichenden Linguistik besch?ftigt, um einige Texte von geringem Interesse zu entr?tseln.
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