Bei einem vorgepr gten Ermessen kann nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs auf die Begr ndung des Ermessens verzichtet werden. Diese Folge berrascht, weil eine mangelnde Begr ndung der Ermessensentscheidung grunds tzlich einen Ermessensfehler indiziert. Die Arbeit analysiert diese Rechtsprechung. Anschlie end geht sie auf die dieser Figur zumindest eng verwandte Form des intendierten Ermessens ein. Jan Popel differenziert zwischen den beiden Begriffen und ordnet sie in die Ermessensdogmatik ein. Beide Figuren sind von der Ermessensreduzierung auf Null abzugrenzen. Der Autor macht einen rechtspolitischen Vorschlag. Das Ermessen ist in bestimmten Konstellationen vorgepr gt oder intendiert. Eine Begr ndung der Ermessenserw gungen ist in beiden F llen nicht erforderlich.
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