Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: Sehr Gut, Universit?t Wien (Theater-, Film- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: London, Bankside um 1600. Theaterzeit mit Shakespeare, Sprache: Deutsch, Abstract: Als am 2. September 1642 das Auff?hren von Theaterst?cken und sonstigen Massenunterhaltungen durch das Parlament in London landesweit verboten wurde, geschah dies nicht zum ersten Mal. Es hatte davor regelm? ig theaterlose Perioden gegeben, zumeist aufgrund der Pest oder weil man um ein verstorbenes Mitglied des K?nighauses trauerte. Stets bedeuteten diese Phasen gro e Belastungen f?r die Schauspieltruppen. Doch dieses Theaterverbot wurde, anders als jene Verbote zuvor, ?ber viele Jahre aufrecht gehalten und endete erst mit der R?ckkehr der Monarchie im Jahr 1660. Diese Arbeit m?chte die Gr?nde und die Auswirkungen des Theaterverbots f?r die Schauspieler und die damalige Dramenrezeption beleuchten. In diesem Zusammenhang soll sie eine ?berblicksartige Zusammenfassung ?ber den gegenw?rtigen Wissensstand bieten. Als elementare Informationsquelle diente das Buch "The Revels History of Drama in English" (1996), herausgegeben von Lois Potter. Um die Gr?nde, welche zu dem Theaterverbot f?hrten, verstehen zu k?nnen, wird im folgenden Kapitel auf die entscheidende Gruppe der Puritaner und auf deren Regierungszeit eingegangen. Im Hauptteil der Arbeit wird nach Gr?nden f?r die puritanische Ablehnung gegen?ber dem Theater gesucht sowie die Konsequenzen, die sich daraus f?r die Schauspieltruppen ergaben, erl?utert. Danach besch?ftigt sich die Arbeit mit dem Drama als subversives Medium. Die Arbeit schlie t mit mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung.
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