Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Freie Universit?t Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit besch?ftigt sich mit dem strukturellen W?hlerpotenzial einer Partei und stellt sich die Frage, warum Menschen die AfD w?hlen. Was wie eine aufgeladene Debatte wirkt, sind in Wahrheit zwei, unabh?ngig voneinander formulierte Aussagen - Bekundungen, welche die Existenz einer dichotomen politischen Plattform offenlegen. Neu gegr?ndete Parteien fristen oftmals ein Nischendasein. Im parteipolitischen M?chteverh?ltnis sind junge Parteien oft nicht f?hig, lange zu ?berleben. Einzig "Challenger-Parteien" scheinen etablierungsf?hig zu sein, wenn sie der Nachfrageseite ein Angebot liefern k?nnen, das bisher unzureichend war. Im Folgenden wird argumentiert, dass die im Jahre 2013 gegr?ndete Partei "Alternative f?r Deutschland" ein derartiges Angebot liefern kann, und sich damit einhergehend auf ein strukturelles W?hlerpotenzial beruft. Um die Nachfragekonstellation zu erkl?ren, werden die sozialstrukturellen Grundlagen politischen Handelns beschrieben, einhergehend mit der Konzeption Pierre Bourdieus von dem "sozialen Raum" und "Habitus". Dies wird zwei bekannten politikwissenschaftlichen Erkl?rungen populistischen Wahlverhaltens gegen?bergestellt. Der zweite Teil der Arbeit bezieht Sekund?ranalysen empirischer Studien ein, mit einem Fokus auf die W?hlerverortung im politischen Raum, gefolgt von eigenst?ndigen bi- und multivariaten Analysen. Diese untersuchen die Verbindung zwischen AfD Parteiverbundenheit und dem Gef?hl eines Exkludiert-Seins aus dem sozial-politischen Raum, basierend auf Daten der European Social Survey 2018.
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