Dieses Buch befasst sich mit den Vorstellungen von Hochschule und Hochschulabschluss bei guineischen Gymnasiasten der Abschlussklasse an privaten und ffentlichen Schulen. Der Ansatz ist qualitativ und st tzt sich auf Einzelinterviews. Die Studie zeigt, dass die schulischen und au erschulischen Erfahrungen je nach Art der besuchten Schule sehr unterschiedlich sind. W hrend der schulische Werdegang an Privatschulen ohne gr ere Probleme verlief, ist er bei Sch lern ffentlicher Schulen deutlich chaotischer. Ebenso unterscheiden sich die au erschulischen Aktivit ten je nach Schultyp deutlich voneinander. Dennoch wird in beiden Kategorien die Universit t als logische Fortsetzung des schulischen Werdegangs angesehen. Sie bt eine gewisse "Faszination" aus, insbesondere wegen des "St cks Papier", das sie verleiht. Der Hochschulabschluss wird zu einem Erkennungsmerkmal und einem Prestigesymbol und, vor allem in der Arbeiterklasse, zu einem Garant f r Besch ftigungsf higkeit. Schlie lich wird den jungen M dchen an Privatgymnasien die Fortsetzung des Studiums als Mittel zum Erlangen einer gewissen Unabh ngigkeit dargestellt, auch wenn diese, wie bei ihren Altersgenossinnen an ffentlichen Schulen, mit dem Heiratsvorhaben "koexistieren" muss.
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