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Paperback Das Soldatenkind: Aufgezeichnet nach dem Tagebuch von Walter Tilemann [German] Book

ISBN: 1502424819

ISBN13: 9781502424815

Das Soldatenkind: Aufgezeichnet nach dem Tagebuch von Walter Tilemann [German]

Ein Partisanenlager 50 Kilometer westlich von Moskau: Hier beginnt die unglaubliche Odyssee eines neunj hrigen deutschen Jungen durch die eisige H lle der Ostfront bis an den Rhein. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lebt der neunj hrige Walter Tilemann mit seinen Eltern, die als deutsche Kommunisten nach Russland auswanderten, in Moskau. Als die Eltern im Zuge der stalinistischen S uberungen verhaftet werden, landet Walter in einem Waisenhaus, aus dem er jedoch kurze Zeit sp ter flieht. Nach einer abenteuerlichen Irrfahrt schlie t sich der Junge einer Gruppe russischer Partisanen an, von denen er als Spion gegen die vorr ckenden deutschen Truppen eingesetzt wird. Aber Walter hat Gl ck. In einem kleinen Dorf wird er von deutschen Soldaten aufgegriffen, sie haben Mitleid mit dem Jungen und geben ihm zu Essen und "adoptieren" ihn. Man steckt ihn in eine Uniform mit Gefreitenstreifen. Komplettiert wird die Montur durch ein K ppi und ein Koppel mit Pistolentasche. Damit die Tasche nicht hohl aussieht, schenken ihm die Landser eine geschnitzte Holzpistole. Mit der eingravierten Aufschrift: "T tet nicht". So nimmt seine Karriere als russischer Partisanenjunge eine berraschende Wende. Walter wird das Maskottchen der Kompanie. Die Russen hatten ihm den Vater genommen, aber bei der Kompanie begegnet er einem Mann, der jetzt als Erzieher diese Rolle bernimmt: Er hei t Willy Heine, ist 27 Jahre alt und hat den Rang eines Feldwebels. Er k mmert sich wie ein Vater um den einsamen Jungen, beginnt sich f r seine Herkunft und Familiengeschichte zu interessieren und besch tzt ihn auf dem weiteren Vormarsch. Zusammen mit Willy berlebt Walter den langen eisigen Winter vor Moskau und erh lt schlussendlich sogar die "Ostmedaille", auch "Gefrierfleischorden" genannt. Nach dem Krieg bringt ihn Willy nach Bonn, wo Walters Verwandtschaft sich seiner an nimmt. Die Eltern gelten jedoch weiterhin als vermisst. Erst viele Jahre nach dem Krieg findet Walter seine Mutter. Sie hat in einem russischen Gulag berlebt. Was mit seinem Vater geschah, soll er erst 1989 vom Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes erfahren: Dieser wurde bereits 1937 durch das Milit rkollegium des Obersten Gerichthof als angeblicher deutscher Spion zum Tode verurteilt, aber 1989 von den Sowjetbeh ren rehabilitiert. Walter Tilemann hat berlebt, doch sein Schicksal steht stellvertretend f r die ersten Opfer des Krieges - die Kinder. Kommentar des Historikers Guido Knopp: "Mit den Erinnerungen des Walter Tilemann ist es gelungen, eine Biografie zu erz hlen, die exemplarisch ist f r die Situation vieler Menschen, die im Kampf zwischen den Ideologien des Zwanzigsten Jahrhunderts zerrieben wurden." Werner P' Dhein, Bonner Autor und Journalist: "In zwei N chten habe ich das Buch gelesen - so spannend war es." Hamburger Abendblatt: "Eindrucksvolle Erz hlung."

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