Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Gottfried Wilhelm Leibniz Universit t Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Kant beginnt den ersten Abschnitt der Grundlegung der Metaphysik der Sitten mit den Worten: "Es ist berall nichts in der Welt, ja berhaupt auch au er derselben zu denken m glich, was ohne Einschr nkung f r gut k nnte gehalten werden, als allein ein GUTER WILLE." Der Wille ist in praktischer Hinsicht frei, da wir nicht anders als unter der Idee der Freiheit handeln k nnen. Der Wille ist kein blo er Wunsch, da dieser immer aus einer Neigung hervorgeht, und nicht frei sein kann; der durch einen Wunsch geleitete Wille ist heteronom, sprich unfrei und fremdbestimmt. Der in praktischer Hinsicht freie Wille kann also durchaus unfrei sein, aber nur insofern er sich selbst f r die Heteronomie entscheidet, d. h. sich von u eren und kontingenten Bestimmungen leiten l sst, anstatt f r sich selbst gesetzgebend zu sein. Durch Menschenliebe oder Wohlwollen wird der Wille nicht zu einem guten Willen; der blo e Wunsch, alle Menschen f r alle Zeiten gl cklich zu machen, hat berhaupt keinen moralischen Wert. Wenn nichts ohne Einschr nkung als gut betrachtet werden kann, als ein guter Wille, so ist es naheliegend, dass nur ein b ser Wille als uneingeschr nkt b se gesehen werden kann. Dies setzt jedoch einen positiven Begriff des B sen voraus, welches nicht ein blo er Mangel des Guten sein kann.
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